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Baden im Bredenbeker Teich

Einen Teich kann man das schon lange nicht mehr nennen, eher schon einen See. Die Reinfelder Mönche stauten die Bredenbek Ende des 15. Jhdts. auf, so dass man im entstandenen Teich Karpfen züchten konnte.

1585 veranlasste Peter Rantzau, dem wir auch das Schloss Ahrensburg verdanken, dann den Bau eines höheren Dammes auf Hoisbütteler Gebiet, so dass die Wasserfläche jetzt 35 Hektar beträgt. Westlich von Hoisbüttel tritt der Abfluss des Sees die Bredenbek auf Hamburger Gebiet und mündet im Rodenbeker Quellental bei Ohlstedt in die Alster.

 

 

 

 

Bredenbeker Teich
Bredenbeker Teich

 

 

 

 

Briefmarke Biene Maja

Ein Wilhelm Gratemann soll dann 1924 den Teich erworben haben und nach 6 Jahren hier ein Strandbad eröffnet haben. An der Stelle kann man heute immer noch Baden und Schwimmen. Gerade für Kinder sehr ideal ist der See durch die mittlere Tiefe von 1,3 Mtr.
Hier kommt man der Natur sehr nahe. So, dass der Teich von Wäldern und Feldern umgeben ist, zwei Golfplätze und ein Campingplatz sind dann hinzugekommen.
Hier hat übrigens Waldemar Bonsels seine Kindheitserlebnisse gemacht, die er in seinem Buch"Die Biene Maja und ihre Abenteuer", das 1912 erschien, verarbeitete.
Die Ländereien und der Teich fielen in Erbfolge vor einigen Jahren an Jan Schwartzkopff. Über die zukünftige Nutzung ist von ihm noch nicht entschieden worde, da aber vorsorglich die Pachtverträge mit Golf-Vereinen und Campingplatz noch nicht erneuert wurden kommt nun Ungeduld auf. In der Folge verlor ein ansässiger Anglerverein die Möglichkeit hier zu angeln.
Wanderer, Radfahrer, Erholungssuchende finden jedenfalls hier zwischen Ahrensburg und Ammersbek ihre Ruhe.
 

Höltigbaum