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Planten un Blomen im Herzen von Hamburg

Planten un Blomen ist eine etwa 47 Hektar große Parkanlage im Herzen von Hamburg, zwischen Congress-Centrum Hamburg (CCH) und Millerntor, zwischen Messegelände und Einkaufsmeilen.

Der Name ist plattdeutsch und bedeutet „Pflanzen und Blumen“. Der Gründer und erste Direktor des Botanischen Gartens in den Hamburger Wallanlagen, Johann Georg Christian Lehmann, pflanzte am 6. November 1821 eine Platane, den ersten Baum des Parks, der bis heute am Eingang Dammtor erhalten geblieben ist.

Travestreifzug

Im Sommer finden hier öffentliche Theatervorstellungen für Kinder, Wasserlichtkonzerte und Musikdarbietungen statt. Der Eintritt ist frei. Wegen der Parkanlagen, der Themengärten, darunter dem Alten Botanischen Garten, einen der größten japanischen Gärten Europas und der Spielplätze ist der Park aber auch unabhängig von Veranstaltungen ein beliebtes Ausflugsziel.

Großzügige Liegewiesen, viele Sitzmöbel und lauschige Plätze zum Beispiel im Apothekergarten laden zum Chillen und Relaxen ein. Ein Besuch der Tropengewächshäuser lohnt auch immer.
Früher befanden sich Wallanlagen hier, die zwischen 1616 und 1625 durch Johann von Valckenburgh als Befestigungsring um den damaligen Stadtkern gelegt wurden.
Johann von Valckenburgh entwarf 10 bedeutende Festungen, nur unter anderem diese, aber auch die Bremer Wallanlagen, die Lübecker Bastionärbefestigung (ab 1613), die Rostocker Stadtbefestigung 1624 und den Emder Wall. 
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden Wallanlagen in Europa militärisch be­deutungslos. Deshalb bekam der bremische Kunstgärtner Isaak Hermann Altmann den Auftrag, die Anlage nach englischem Vorbild umzugestalten. Seitdem dienten die Wälle den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs zur Erholung und erfreuten sich großer Beliebtheit.
Den Namen Planten un Blomen Namen erhielt der Park anlässlich der Nieder­deutschen Gartenschau ›Planten un Blomen‹ im Jahre 1935, als das Gelände von dem bekannten Hamburger Gartenarchitekten Karl Plomin in eine Parkanlage umgestaltet wurde.
Die Internationalen Gartenausstellungen (IGA) in den Jahren 1953, 1963 und 1973 veränderten das Gesicht der Anlage dann noch einmal erheblich.

 

Ein Plan und aktuelle Infos gibt es immer hier... 

Dahliengarten