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Hamberge

Hamberge (niederdeutsch Hambarg) ist eine Gemeinde im Nordosten des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein.
Hamberge liegt am Ufer der Trave an der Grenze zur Hansestadt Lübeck. Vor über 800 Jahren war es noch ein Rastplatz für Händler. Damals benutzten sie einen Handelsweg zwischen Hamburg und Lübeck, zur Hansezeit auch den Treidelweg über die Trave, und heute fahren sie über die B75, die A1 und die A20. Früher war die günstige Lage ein Segen. Direkt durch den Ort führt die Bundesstraße 75 von Lübeck nach Reinfeld (Holstein).
Hamberge war ursprünglich ein slawisches Dorf mit dem Namen „Lancowe“.
 

Wandern in Hamberge
Wandern in Hamberge

Ausflugstipp:

Spargelerntefest

Kanufahren auf der Trave



 

In der Kirche befindet sich die Ruhestätte der Familie Reventlow – Theodor Graf von Reventlow war ein bedeutender Politiker.


 

Verbunden mit der Gemeinde ist:

Georg Wilhelm Pfingsten (* 5. März 1746 in Kiel; † 26. November 1827 in Schleswig). 1791 gründete er in Lübeck nach seiner autodidaktisch entwickelten Methode eine Taubstummenschule. Durch die Vermittlung eines Freundes und aufgeklärten Mitstreiters Walbaums in der Gemeinnützigen, den Syndikus des Domkapitels Christian Adolph Overbeck, erhielt er 1791 auch die Stelle des Küsters und Organisten an der zum Domkapitel gehörenden Dorfkirche Hamberge. Hier unterrichtete er neben seiner Tätigkeit für die Kirchgemeinde erfolgreich weiter Taubstumme, was zu Streit mit dem örtlichen Pastor um Zuständigkeiten und Entlohnung führte. 1799 wurde er aufgrund des entsprechenden Vorschlags von Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg und Graf Cay Friedrich von Reventlow, dem damaligen Präsident der Deutschen Kanzlei, durch König Christian VII. von Dänemark zum Leiter einer neuen Taubstummenschule in Kiel berufen.


Sport treibt man beim SV Hamberge e.V. von 1971. Man spielt Fußball, Badminton, Tennis und Tischtennis. Es gibt eine Kanu-Abteilung, eine Herzgruppe und beschäftigt sich mit Fitness/Yoga und Selbstverteidigung.

Heilshoop