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Das Alstertal-Museum

Ein Heimatmuseum für Wellingsbüttel: Im Torhaus der Gutsanlage Wellingsbüttel zeigt der Alsterverein seit den 50er Jahren Sehenswertes aus und zu der Region.

 

Das Alstertal-Museum hat seine Heimstätte im Torhaus Wellingsbüttel gefunden. Zuvor lagerten die Exponate an diversen Orten, zumeist bei Vereinsmitgliedern. Seit 1957 stellt der Alsterverein im Torhaus-Museum volkskundliche Exponate und bäuerliche Gerätschaften aus.
Ergänzend dokumentiert die Ausstellung die Geschichte von Wellingsbüttel, Hummelsbüttel und Poppenbüttel anhand von Abbildungen, Zeichnungen, Fotografien und Karten. Auch die Geschichte der Lastschifffahrten auf der Oberalster und der einstigen Kleinbahn zwischen Wohldorf und Alt-Rahlstedt wird dargestellt.

 

Torhaus

Das Museum für Hamburgische Geschichte unterstützte seinerzeit den Alsterverein bei der Einrichtung. Auch Alfred Rust war damals behilflich. Später richtete die Landesarchäologie einen Raum mit vorgeschichtlichen Fundstücken ein.

Das Torhaus Wellingsbüttel
1757 wurde es von Gutsherr Theobald Joseph von Kurtrock erbaut. Das Fachwerksgebäude bildet das Entree zur dahinterliegenden Gutsanlage. Ursprünglich wurde das Torhaus landwirtschaftlich genutzt. Im linken Flügel des Torhauses befanden sich Stallungen und Kammern für die Pferdeknechte. Den rechten Flügel bewohnten die Großknechte und Landarbeiter.
1938 wurde das Gut Wellingsbüttel von der Stadt Hamburg erworben.
Erst zwischen 1967 und 1973 wurde, auf Anregung des damaligen Hamburger Bürgermeisters Professor Herbert Weichmann, der rechte Flügel instandgesetzt.
Im Herbst 2007 feierten Alsterverein und Bürgerverein den 250. Geburtstag des denkmalgeschützten Torhauses, das als eines der schönsten Gebäude des Alstertals gilt.

 

Öffentliche Verkehrsmittel: S1, 
Station Wellingsbüttel, 10 Minuten Fußweg in Richtung Alsterwanderweg/Herrenhaus Wellingsbüttel

Öffnungszeiten: 
Sonnabend und Sonntag 11-13 und 15-17 Uhr (sowie nach Vereinbarung)
 

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