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Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg

Diese Region insbesondere Hamburg ist eine Gegend, die auf eine lange Filmvergangenheit zurückblicken kann. Seit den Anfängen der "Bewegten Bilder" ist Hamburg immer wieder ein Bestandteil des nationalen und internationalen Films.

Auf der einen Seite war und ist Hamburg eine beliebte Kulisse für verschiedenste Filme und Serien, auf der anderen Seite konnte man früher aber auch vereinzelt Film- und Synchronstudios finden.
Es werden Ereignisse aus Hamburgs Filmgeschichte in chronologischer Reihenfolge gezeigt, wie die Eröffnung des ersten Kinos 1900 auf dem Spielbudenplatz oder der Aufruhr vor dem Finanzamt Eimsbüttel am Schlump. Das doubelte nämlich am 12. April 1956 das Berliner Original, in dem Heinz Rühmann als Hauptmann von Köpenick den REAL-Film drehte. Übrigens alle Drehorte waren in Hamburg und nicht in Berlin-Köpenick.
Oder 1996: Die ersten Szenen mit Pierce Brosnan als James Bond in Deutschland wurden im Mai 1995 auf dem Flughafen Fuhlsbüttel gedreht, wo ein Kiosk mit extra für die Dreharbeiten zum 18. James-Bond-Film "Der Morgen stirbt" ("Tomorrow Never Dies") produzierten Sonderausgaben des "Hamburger Abendblattes" und anderer regionaler Zeitung zur (fiktiven) internationalen Krise geschmückt wurde, an dem er kurz vorbeigeht. Weitere Szenen spielten auf der Mönckebergstraße, wo bei einer Verfolgungsjagd ein Auto direkt vom Dach eines Parkhauses in das Schaufenster einer Avis-Autovermietung fliegt. Diese Autovermietung war natürlich nur eine Kulisse, die für einen Tag in den Arkaden des Kaufhof-Kaufhauses an der Mönckebergstraße errichtet wurde.  

Eine Beschreibung Hamburger Drehorte lädt zum Besuch dieser Orte ein.
Das Fernsehen mit seiner Geschichte, wie auch mit der zuerst abenteuerlichen Technik wird gezeigt.
Am 1. Juli 1950 wird vom Luftschutzbunker auf dem Heiligengeistfeld das erste Testbild nach Kriegsende gesendet. 
Am 9.6.1950 schließen sich die sechs deutschen Rundfunkanstalten HR, RB, BR, SDR, SWF und NWDR zur ARD, der "Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten" zusammen, um das bundesdeutsche Fernsehen vorzubereiten und die erheblichen Kosten untereinander aufzuteilen. Zwischen Hamburg und West-Berlin baut die Post währenddessen die damals längste Fernsehbrücke der Welt. 
Am 25.12.1952, am ersten Weihnachtsfeiertag, erfolgt der langerwartete Start des regelmäßigen Programms des deutschen Fernsehens. Um 20 Uhr eröffnet Intendant Dr. Werner Pleister das Programm.
Die Schauspielerin Irene Koss vom Flensburger Stadttheater ist die erste Ansagerin im deutschen Nachkriegs-Fernsehen. Um 21:58 verkündet sie den Zuschauern: "Wir sehen uns morgen wieder."
Die DDR hatte unterdessen aber den Wettlauf um den Fernsehstart gewonnen. Sie sendet ihr Fernsehprogramm schon ab dem 21.12.1952, dem Geburtstag Stalins und kommt der BRD vier Tage zuvor. 
Einen Tag nach Fernsehbeginn wird die erste Ausgabe der "Tagesschau" von hier gesendet, die zuvor im Testbetrieb noch den Namen "Tagesbild" getragen hat. Sie läuft dreimal pro Woche, und der erste Sprecher, Cay Dietrich Voss, bekommt  20 DM pro Sendung.  Aber erst seit Oktober 1956 wird die „Tagesschau“ täglich ausgestrahlt. Ihr bekanntester Sprecher wird Karl-Heinz Köpcke. Da nur wenige Menschen in Hamburg Fernsehgeräte besitzen, werden zwei Fernsehstuben geschaffen, eine vom "Hamburger Abendblatt" und eine von der "Hamburger Freie Presse".  

Kinos und viele Darsteller in einer speziellen Datenbank, einfach alles wissenswerte museale über Film und Fernsehen wird hier gezeigt.

Online und kostenlos, Link hier...

Das Projekt wird realisiert durch den Verein "Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V." . Er wurde 1994 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören u.a. die Deutsche Wochenschau GmbH, der Verein "Filmstadt Hamburg e.V.", das Abaton-Kino und die Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co. KG.
 
Der Verein hat rund 50 Mitglieder, darunter Filmschaffende, Filmpublizisten und bekannte Hamburger Firmen, wie z.B. Studio Hamburg, POLYPHON-Filmproduktion, Filmförderung Hamburg, Filmfest Hamburg GmbH und die Zeise-Kinos und bringt für seine Mitglieder auch eine Vereinszeitschrift heraus. Privatpersonen können Mitglied werden.

 

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