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Die Magellan-Terrassen erinnern an die erste Weltumsegelung

Am Sandtorhafen in Hamburg gelegen handelt es sich mit den Magellan-Terrassen um einen etwa 5.000 Quadratmeter großen Platz, einem Amphitheater ähnlich.

Von hier aus bietet sich ein Blick auf den Traditionsschiffhafen in der HafenCity bis hinunter zur Elbphilharmonie. Der Platz lädt zum Verweilen ein und wird auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt, so wird beispielsweise gerne Tango hier getanzt. Fernando de Magallanes, also Magellan, war der Namensgeber.  Er begann die erste Weltumseglung überhaupt und hat deshalb die Seeschifffahrt enorm vorwärts gebracht, der Hamburg seinen Reichtum verdankt.

Magellan-Terassen
Magellan-Terassen

Die Terrassen sind stufenförmig auf mehreren Ebenen zum Wasser hinunter gebaut und man gelangt von hier zum Traditionsschiffhafen.  

Traditionsschiffhafen
Traditionsschiffhafen

Entworfen wurde dieser Hafenbereich vom Architekturbüro EBMT Arquitectes Associates aus Barcelona. Dieses Team gewann den Wettbewerb, weil auch einiges typisches diesen Standortes mit eingeflossen ist. So findet sich die Idee von sogenannten Treppenelementen wieder, farbige Bodenornamente erinnern an den traditionellen Teppichhandel in der nahen historischen Speicherstadt. Maritim erinnern auch Fischornamente an Fischfang und Fisch-Handel. 

Ornamente
Ornamente

Ein schöner Treffpunkt ist es geworden, nicht nur bei Sonnenschein sondern auch nachts bei Beleuchtung. Ein ca. 10 Meter hohes Leuchtelement aus Stahl ist über dem Platz angebracht und taucht alles effektvoll in angenehmes Licht.
Magellan hätte dies sicher gefallen. Tragisch übrigens, dass er das Ende der Weltumseglung gar nicht mehr erleben konnte. 1521, man befand sich noch auf den Philippinen, beendete ein vergifteter Pfeil und zwei Lanzenstöße sein Leben, beim Versuch dort Land für die spanische Krone zu besetzen.    

Köhlbrandbrücke