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Das Maler- und Lackierermuseum im Glockenhaus Hamburg

Das Deutsche Maler- und Lackierermuseum gibt einen Einblick in die 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks. 

Das um 1600 erbaute Haus, das nach seinem Dachreiter mit Glockenturm auch Glockenhaus genannt wird, ist ein Hauptbeispiel der frühen Landhauskultur im östlichen Hamburger Umland. Das ursprüngliche Bauernhaus wurde um 1600 durch einen landhausartigen Wohnteil erweitert. 1605 wurde das Anwesen vom Hamburger Bürger Jacob Trocke erworben.

 

Deutsches Maler- und Lackierermuseum Hamburg
Deutsches Maler- und Lackierermuseum Hamburg

Der Landhausteil wurde noch einmal umgebaut durch den Hamburger Oberalten Paridom Daniel Kern zwischen 1779 und 1785. Der Wirtschaftsteil brannte 1911 ab. 
Aufwändig restaurierte Decken und Wanddekorationen belegen die Kunstfertigkeit dieser Handwerker. Die Deckenbemalung im OG stammt etwa aus dem Jahr 1630; Wände, Türen und Treppen aus der Umbauphase um 1780. 
1972 wurde aufwendig restauriert. Heute befindet sich hier das Maler- und Lackierermuseum, das die jahrhundertealte Geschichte des Malerhandwerks anhand von handwerklichen Arbeiten, Maschinen und Werkzeugen verschiedener Malergenerationen dokumentiert.
Zeitgeschichtliche Dokumente, Gesellen- und Meisterbriefe, Zunftgegenstände und Prüfungsarbeiten verdeutlichen dem Betrachter eindrucksvoll die Arbeits-techniken und Lebensweisen der verschiedenen Malergenerationen.
Abgerundet wird die Anlage durch einen wunderschönen Barock- und Kräutergarten.

Malermuseum im Glockenhaus Hamburg
Malermuseum im Glockenhaus Hamburg

Geöffnet in der Regel samstags und sonntags 12 bis  17 Uhr, oder bei Sonderveranstaltungen wie der Langen Nacht der Museen, Hamburg.
Im Jahr 2002 konnte der Ausstellungsbereich durch zusätzliche Flächen in der gegenüberliegenden Strohdachscheune, der „Tenne”, vergrößert werden.

www.malermuseum.de
Billwerder Billdeich 72, 22113 Hamburg

 

 

 

 

Wallmuseum

 

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