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Nütschauer Schanze und der Limes
Das Travetal bei Nütschau ist fast im ganzen Verlauf unterhalb von Segeberg von breiten, sumpfigen, deshalb heute noch schwer passierbaren Niederungen begleitet.
Ein Überqueren des Travetales war deshalb nur an ganz wenigen Stellen möglich, nämlich nur dort, wo von beiden Ufern trockene Landzungen sich weit in das sumpfige Wiesengelände hinein vorschieben. Ein solcher Übergang findet sich hier, wo das Travetal auf einer Strecke von 800 Metern auf die Breite von 30 bis 50 Metern einengt. Bei Baggerarbeiten hier am Fluß wurden steinzeitliche Funde gemacht. Erste Schlüsse wurden durch Wolfgang Sonder gezogen und es kam zu weiteren Ausgrabungen 1949 und 1950. Gefunden wurden dabei Keramiken eindeutig slawischen Ursprungs. Ganz in der Nähe ist auch das Kloster Nütschau und eine schöne, alte Kornwassermühle. |
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